Die beste Aloe Vera Creme gegen Pickel (2019)

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (43 votes, average: 5,00 out of 5)
Loading...
aktualisiert am 18.02.2019 @ 11:05

Diese Bezeichnung hat die Aloe Vera-Pflanze nicht umsonst zugeschrieben bekommen, ist sie doch schon seit Jahrtausenden in zahlreichen Kulturen beliebt und geschätzt.

Kleopatra nutzte sie für ihre eigene Schönheit, Alexander dem Großen wird nachgesagt, eine schwere Verletzung nur aufgrund einer Aloe Vera Tinktur überlebt zu haben und auch Kolumbus wusste um die entzündungshemmende Funktion der Pflanze.

Wirkung von Aloe Vera Creme

Die Artenvielfalt der Aloe Vera wird heute auf rund 250 geschätzt, wobei du nicht alle dieser Arten kosmetisch oder medizinisch verwenden kannst.

Findest du im Drogerie-Markt Cremes mit Aloe Vera, ist in der Regel die sogenannte Aloe Barbadensis Miller gemeint – übrigens auch die einzige Aloe-Pflanze, die hierzulande als Lebensmittel verarbeitet werden darf.

Doch was macht Aloe Vera Cremes eigentlich so besonders?

MICROSILVER PLUS Aloe Vera gegen Pickel

Wirkstoffe von Aloe Vera Cremes

Für die Wirkung von Aloe Vera Cremes ist vor allem das Blattgel der Pflanze maßgeblich.

Es enthält unter anderem essenzielle Aminosäuren, Kohlenhydrate, Vitamine und Mineralstoffe, Spurenelemente und sekundäre Pflanzenstoffe, Mucopolysaccharid Acemannan sowie den Stoffwechsel anregende Enzyme.

Dank ihrer Eigenschaften als Wüstenpflanze, die es vermag, Wasser in größeren Mengen zu speichern, erlaubt sie, einmal zur Creme verarbeitet, eine langanhaltende Feuchtigkeit der Haut und verhindert so vorschnelles Austrocknen vor allem in der kalten Jahreszeit.

Aloe Vera Creme für anspruchsvolle Haut

Nicht nur mit ausreichend Feuchtigkeit kann die Aloe Vera Creme dienen, sie hilft auch bei einem anspruchsvollen, mit Pickeln belasteten oder von der Sonne verbrannten Hautbild.

Zuständig dafür ist vor allem der Stoff Acemannan, der als eine Art Gel-Pflaster Viren und die Bildung von Bakterien verhindert. Eine gute Aloe Vera Creme wirkt außerdem kühlend bei Sonnenbrand und reduziert sogar die Schmerzen und Hautrötungen.

Alternativ zum bloßen Eincremen kann eine Aloe Vera Creme auch als Maske aufgetragen werden. Lässt du sie 10–15 Minuten einwirken und wäschst sie dann vorsichtig mit kühlem Wasser ab, wirst du eine deutliche Linderung der Schmerzen bemerken.

Da Aloe Vera Creme jedoch nicht gleich Aloe Vera Creme ist, empfiehlt es sich, beim Kauf eines industriell hergestellten Produkts auf das Gütesiegel IASC zu achten.

Es steht für „International Aloe Science Council“ und bestätigt dem Produkt, dass es auf die Erfüllung bestimmter Qualitätsstandards hin geprüft worden ist.

Dehnungsstreifen adé!

Wenn du schon eine Schwangerschaft gehabt oder eine Achterbahn des Zu- und Abnehmens hinter dir hast, weißt du, wie lästig Dehnungsstreifen sein können. Aloe Vera Creme hilft dir dabei, diese Streifen in deiner Haut wieder loszuwerden.

Natürlich füllt die Creme die Streifen nicht auf. Der Begriff „Dehnungsstreifen“ ist irreführend, denn eigentlich handelt es sich um kleine Risse in deiner Haut. Genau aus diesem Grund kann Aloe Vera Creme hier aber auch helfen und die Risse heilen.

Den Falten den Kampf ansagen

Wie bereits erwähnt, enthält die Aloe Vera Pflanze zahlreiche Enzyme und Vitamine. Insbesondere die Enzyme tragen zur regelmäßigen Zellerneuerung bei und helfen so, die Festigkeit und Belastbarkeit deiner Haut zu stärken. Falten kann damit für lange Zeit vorgebeugt werden. Ganz aufhalten kann sie natürlich keine Creme der Welt.

Für eine sanfte Haut

Welche Frau schminkt sich nicht gerne? Grundlage für Make-Up sollte jedoch immer eine Creme sein, denn unter dem Make-Up neigt die Haut oftmals dazu, auszutrocknen und rissig zu werden, was sich dann auch im Gesamtbild bemerkbar macht.

Doch dann musst du erst einmal eine Creme finden, die deine Haut nicht fettig aussehen lässt oder die ölt. Aloe Vera Creme ist genau die richtige Wahl, denn sie versorgt deine Haut mit Feuchtigkeit, ölt dabei nicht und ist die perfekte Make-Up- Grundlage für deinen Style.

Aloe Vera Creme auch für Männer

Jeder Mann, der dem Dreitagebart regelmäßig den Kampf ansagt, weiß um das Leid der schmerzempfindlichen Rasurstellen, denn auch die beste Klinge kann nicht vermeiden, dass kleine Risse in der Haut entstehen.

Das Resultat: Sie ist gereizt, brennt oft leicht und fühlt sich einfach nur unangenehm an. Auch Mann kann jetzt zur Aloe Vera Creme greifen, denn mit ihrer Wirkungsweise trägt sie zur schnellen Heilung der Haut bei und wirkt gleichzeitig kühlend auf die gereizten Stellen.

Heilung, die unter die Haut geht

Das ist keineswegs sprichwörtlich gemeint. Aloe Vera Creme geht tatsächlich unter die Haut. Natürlich ist die Wirkung unter dem bekanntlich größten Organ des Menschen je nach Hauttyp verschieden – die Dicke der Haut spielt dabei zum Beispiel eine tragende Rolle.

Unter der Haut angekommen kann Aloe Vera Creme jedoch dafür sorgen, das blaue und schwarze Blutergüsse vermindert werden oder sogar ganz verschwinden.

Aloe Vera Schützende Propolis Creme

Aloe Vera Schützende Propolis Creme

Gegen Warzen

Wenn du dich mit unschönen Warzen rumplagen musst, die du eigentlich schon immer mal loswerden wolltest, kann Aloe Vera Creme ein Anfang sein. Seine Wirkungsmechanismen sorgen dafür, dass deine Warze, bei regelmäßiger Anwendung, schrumpft.

Ganz verschwinden wird sie vermutlich nur in Verbindung mit einem Kältemittel, das auch dein Arzt vor Ort einsetzen würde, aber ein Anfang wäre damit schon mal gemacht.

Aloe Vera Creme selbst machen

Wie bereits angedeutet, sind nicht alle Aloe Vera Cremes, die du im Fachhandel erwerben kannst, gleich gut.

Wenn du direkt auf Nummer sicher gehen und deiner Haut nur die wertvollsten Stoffe zuteilwerden lassen möchtest, dann solltest du die Creme selber herstellen. Im Folgenden erfährst du, wie.

1. Beschaffung einer Aloe Vera Pflanze

Aloe Vera Pflanzen wachsen in unserer Region leider nicht, aber das bedeutet nicht, dass du für das Wüstengewächs tatsächlich bis in die Wüste marschieren musst. Sowohl in Gärtnereien als auch in Pflanzenmärkten kannst du durchaus fündig werden.

Mit etwas Glück bietet sogar ein örtlicher Baumarkt die Pflanze an. Alternativ kannst du sie auch online bestellen. Je nach Größe variiert der Preis in der Regel zwischen 5 und 30 Euro.

2. Die richtigen Zutaten beschaffen

Neben der Pflanze selbst solltest du für die Creme natürlich noch andere pflegende Inhaltsstoffe parat halten. Wichtig ist nur, dass sie natürlichen Ursprungs sind. Außer der Pflanze selbst benötigst du: 3,5 % fetthaltige Milch, Mandelöl, und Lemongras.

Wenn du lieber eine Creme herstellen möchtest, die etwas blumiger duftet, kannst du statt des erfrischenden Lemongras‘ auch zu Rosenöl greifen.

Beabsichtigst du, die Creme vor allem gegen Pickel zu nutzen, gebrauche statt des Rosenöls Teebaumöl, denn dieses unterstützt die ohnehin schon antibakterielle Wirkung der Aloe Vera. Ganz genau benötigst du:

  • Gel aus 3 Blättern der Aloe Vera (bei großen Pflanzen nur 2)
  • 100 ml Mandelöl
  • 50 ml Milch
  • 15 Tropfen Lemongras / Rosenöl / Teebaumöl

3. Aloe Vera Gel aus der Pflanze gewinnen

Um an das Gel der Aloe Vera zu gelangen, suchst du dir drei Blätter der Pflanze aus, die idealerweise relativ weit unten sind. Grund dafür ist, dass sie oftmals am breitesten sind und, wenn du sie nicht nutzt, schneller absterben als die oberen Blätter.

Schneide nun drei Blätter der Pflanze ab. An der Schnittstelle befindet sich, wie du feststellen wirst, ein gelblicher Saft. Diesen solltest du für deine Creme nicht verwenden! Streife ihn am besten an einem Zellstofftaschentuch ab.

Dann entferne vorsichtig mit einem scharfen Messer die Stacheln samt Kanten der Blätter und teile jedes Blatt in drei Teile, um dir die Arbeit zu erleichtern. Jetzt schälst du das Blatt rund um das Gel ab.

Du wirst feststellen, dass es sich um eine relativ feste, durchsichtige und klebrige Masse handelt. Sei deshalb besonders achtsam beim Schälen, damit du dich nicht schneidest. Gib das Gel in eine kleine Schale.

4. Zubereitung der verschiedenen Zutaten

Zunächst solltest du die Milch, die für die Creme herhalten soll, für einige Minuten außerhalb des Kühlschranks lagern, denn sie muss in etwa die Zimmertemperatur angenommen haben, wenn du sie für 5 Minuten mit einem Mixer oder Pürierstab schlägst.

Während du die Milch weiterschlägst, gibst du nach und nach das Mandelöl hinzu. Ab hier solltest du für mindestens 10 weitere Minuten die Milch samt Öl schlagen.

Nimm nun die Schale mit dem Aloe Vera Gel und püriere es separat mit einem Pürierstab. Gib nun das pürierte Gel zu der Milch-Mischung und vermische alles, bis eine gleichmäßige Masse entsteht.

5. Abfüllen

Die entstandene Masse füllst du nun in einen passenden Behälter. Das kann ein Tiegel sein, ein gut ausgewaschenes Marmeladenglas oder ähnliches.

Stell das Glas dann über Nacht in den Kühlschrank, damit die Creme an Festigkeit gewinnen kann. Auch nach den Anwendungen solltest du die Creme immer im Kühlschrank aufbewahren und geschlossen halten, damit sich keine anderen Bakterien in ihr breitmachen können.

Fazit

Wie du gesehen hast, hat Aloe Vera Creme so einiges auf dem Kasten. Mit einer solchen Creme, insbesondere einer Selbstgemachten, kannst du im Hinblick auf deine Gesichtspflege absolut nichts falsch machen.

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen