Warzen entstehen größtenteils durch Virusinfektionen. Häufig sind Hände, Gesicht und Füße, mitunter auch die Genitalien und andere Körperteile betroffen. Neben dem kosmetischen Problem gelten Warzen als störend und verursachen bisweilen Schmerzen. Es gibt vielfältige Warzen-Behandlungsmaßnahmen. Teebaumöl gegen Warzen anzuwenden stellt eine alternative, schonende Heilmethode dar. Das bewährte Naturprodukt dringt tief in die Hautschichten ein und tötet die Warzen-Viren erfolgversprechend ab. Zahlreiche Verwender schwören auf Teebaumöl gegen Warzen.

Die Wirkung von Teebaumöl

Teebaumöl bei Warzenbefall

Bestandteile des australischen Teebaumes wurden bereits von den dortigen Ureinwohnern zur Heilbehandlung verwendet. Auch in Europa wird Teebaumöl seit Langem für vielfältige Erkrankungen angewandt. Das hochwertige ätherische Öl wird mittels aufwendiger Wasserdampfdestillation aus den Teebaumblättern hergestellt. Teebaumöl wirkt antibakteriell, antiseptisch und entzündungshemmend. Ferner besitzt es wundheilende und fungizide Eigenschaften. Infolge der zahlreichen positiven Merkmale besteht breitgefächerte Anwendungsvielfalt. Auch gegen wesentliche Warzenarten wirkt das hochwertige Öl effektiv.

Die Entstehung von Warzen

Warzen sind eine häufig vorkommende, oftmals ansteckend verlaufende Erkrankung der Hautoberschichten. Sie entstehen vorwiegend durch Schmier- oder Kontaktinfektionen mit dem humanen Papillomavirus. Die Ausnahme bilden Dellwarzen und Alterswarzen. Als Dellwarzen-Verursacher gilt das Pockenvirus. Alterswarzen bilden sich ohne infektiöse Auslöser und sind demzufolge nicht ansteckend.

Durch minimale Verletzungen der Schleimhaut oder der oberen Hautschicht können die Infektionsviren in den Organismus gelangen. Anschließend breiten sie sich in den Haut-Zellkernen aus. Die Inkubationszeit, die Zeit von der Ansteckung bis zum Auftreten der Warze, beläuft sich auf einen Zeitraum von einer Woche bis hin zu mehreren Monaten. Ein geschwächtes Immunsystem begünstigt die Krankheitsentstehung.

Die meist gutartigen Hauterhebungen treten sowohl einzeln als auch gruppenartig auf. Warzen sind extrem störend und können schmerzhaft sein. In ganz seltenen Fällen kommt es zu einer bösartigen Hautveränderung. Warzen machen sich durch kleine begrenzte Geschwulste bemerkbar. Die unterschiedlich aussehenden vielfältigen Warzen-Typen sind im Allgemeinen leicht erhaben, mitunter jedoch auch gänzlich flach verlaufend. Sie besitzen eine hornige Oberfläche. Das darunter liegende weiche Gewebe weist eine hohe Blutungsneigung auf. Kommt es zu einer Blutung, können infizierte Hautzellen für eine weitere Warzen-Bildung verantwortlich sein.

Teebaumöl gegen Warzen – Behandlung

Betupfen Sie die Warze ein bis drei Mal am Tag mit unverdünntem Teebaumöl. Dies geschieht vorzugsweise unter Zuhilfenahme eines Wattestäbchens oder Wattepads. Bei sehr hartnäckigen Warzen empfiehlt es sich, ein mit Teebaumöl betupftes Pflaster auf den zu behandelnden Hautbereich aufzubringen. Ein täglicher Pflasterwechsel ist notwendig. Großflächige Erkrankungen können auch mit beträufelter Watte therapiert werden. Zur Fixierung eignet sich ein Wundschnellverband. Der Vorteil der Therapie liegt in der schonend sanften und dennoch nachhaltigen Wirkweise des Präparates. Viele Behandlungsmaßnahmen verursachen Schmerzen, teilweise kommt es zu Rezidiven und unschöner Narbenbildung. Diese Begleiterscheinungen bleiben bei einer Anwendung mit Teebaumöl gegen Warzen vollkommen fern. Des Weiteren entstehen keinerlei Blutungen. Demzufolge ist eine Infektions-Verbreitung durch infizierte Hautzellen unmöglich.

Behandlungsdauer

Nach einer Behandlungsdauer von etwa zwei Wochen bildet sich die Warze zurück. Schließlich stirbt sie vollständig ab. Je zeitiger Sie mit der Teebaumöl-Therapie nach einer Warzenbildung beginnen, desto rascher stellt sich ein Behandlungserfolg ein. Bitte beenden Sie die Therapie erst, wenn die Warze vollständig degeneriert ist.

Fazit

Immer mehr Menschen verwenden das vielseitige Teebaumöl gegen Warzen. Das beliebte Naturmittel ermöglicht eine schmerzlose, behutsame Eigen-Behandlung bei unkomplizierten Warzenarten.