Sicher kennen auch Sie die Tatsache von unruhigen Nächten auch Schlafstörungen genannt! Viele Auslöser können dafür sorgen, dass Sie nicht richtig schlafen können und die Nacht nicht selten einmal zur wahren Qual wird: Sie können nicht einschlafen, werden ständig wach, schlafen nicht fest genug und somit kann Ihr Körper einfach nicht zur Ruhe kommen und entspannen. Und dieses ist längst keine Seltenheit mehr: Mittlerweile leidet jeder vierte Bundesbürger unter Schlafstörungen, und etwa 40% der Bevölkerung greift mindestens einmal pro Woche zu „Hilfsmitteln“ anhand von Tabletten, welche unterstützend auf den Schlaf wirken sollen. Doch wird dieses – vor allem aus gesundheitlicher Sicht – auf Dauer nicht als eine Lösung – im Gegenteil! Deswegen ist es ratsam, die Ursachen einer vorhandenen Schlafstörung auf den Grund zu gehen und anschließend eine erfolgreiche Therapie in Angriff zu nehmen.

SchlafstörungenSymptome und Ursachen der Schlafstörungen

Die Symptome einer Schlafstörung liegen ganz klar auf der Hand: Sie haben Probleme beim Ein- und Durchschlafen, bekommen im schlimmsten Falle Angstzustände und liegen einfach nur wach im Bett. Die Folgen einer Schlafstörung sind die, dass Sie sich am Folgetag matt und erschöpft fühlen und unter Kopfschmerzen, Reizbarkeit sowie Konzentrationsstörungen leiden. Zudem haben Sie das Gefühl, als seien Sie ständig müde, weil Sie ja kaum geschlafen haben.
Die Ursachen einer Schlafstörung können dabei sehr vielfältig und somit ganz unterschiedlich sein: Grundsätzlich wird hier zwischen inneren und äußeren Ursachen unterschieden. Äußere Ursachen können beispielsweise Geräusche, eine zu hohe oder zu niedrige Raumtemperatur, ein ungenügend abgedunkelter Schlafraum, eine unpassende Bettdecke oder auch ein unbequemes Bett sein. Auch das Verhalten vor dem Zubettgehen ist ausschlaggebend für eine mögliche Schlafstörung: Hierzu zählen ein übermäßiger Alkoholkonsum vor dem Schlafengehen, koffeinhaltige Getränke nach 16 Uhr oder größere Mahlzeiten nach 18 Uhr. Psychosoziale Überlastungssituationen wie Stress oder Angst sowie generell Probleme an sich können ebenfalls die Schlafaktivität be- oder verhindern. Depressionen zählen zudem als Verursacher einer Schlafstörung schlechthin, ebenso wie die Nebenwirkungen bestimmter Medikamente. Aber auch organische Erkrankungen können Ursache für eine Schlafstörung sein, wie es zum Beispiel bei chronischen Schmerzen, Herzerkrankungen, Durchblutungsstörungen im Gehirn, einer Überfunktion der Schilddrüse oder auch bei dem so genannten sowie mittlerweile weit verbreitetem Restless-Legs-Syndrom. Somit gibt es viele unterschiedliche Faktoren, welche letzten Endes Ursache von Schlafstörungen sein können.

Therapiemöglichkeiten

Leichte Schlafstörungen können oftmals bereits durch eine Änderung der Lebensgewohnheiten behoben werden. Ist eine Schlafstörung jedoch von längerer Zeit von Dauer, so sollte diese auch therapiert werden – hierfür stehen ganz unterschiedliche Maßnahmen zur Verfügung: Eine nicht medikamentöse Therapie besteht daraus, dass Sie bestimmt Entspannungstechniken erlernen oder auch diverse Hausmittel ausprobieren. Rezeptfreie Beruhigungsmittel sowie Schlaftabletten können Sie zwar einnehmen, jedoch sollte sich diese Einnahme lediglich auf einen vorübergehenden Zeitraum beschränken. Empfehlenswerter sind hier alternative Heilmethoden, wie zum Beispiel das Konsumieren von speziellen Schlaftees sowie die Einnahme von Homöopathika. Wichtig ist es aber immer, dass Sie im Vorfeld einen Arzt zu Rate zu ziehen, um mit ihm eine geeignete Therapiemaßnahme zu finden.

Der Erfolg ist das Ziel!

Möchten Sie herausfinden, ob Sie unter einer Schlafstörung leiden, so sollten Sie bei der Berechnung Ihrer täglichen Schlafenszeit alle Zeiträume berücksichtigen – demnach ist auch der eventuell stattfindende Mittagsschlaf und sogar das abendliche „Einnicken“ vor dem Fernseher ausschlaggebend. Grundsätzlich gilt: Jeder, der schlecht schläft, sollte aufmerksam werden und der Sache auf den Grund gehen (lassen) – Beobachtung ist hier das so genannte „A und O“!
Halten Ihre Schlafstörungen länger als vier Wochen an, so sollten Sie unbedingt einen Arzt konsultieren. Dieser wird diverse diagnostische Untersuchungen vornehmen, um die Ursache Ihrer Schlafstörung herauszufinden und anschließend eine geeignete Maßnahme vorzuschlagen bzw. in Angriff zu nehmen, damit Sie vor allem wieder eines tun können: Zufrieden und entspannt schlafen – ohne am nächsten Morgen feststellen zu müssen, dass Ihnen irgendetwas fehlt, und zwar etwas sehr Wichtiges für den Organismus eines jeden Menschen!